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Stadtverbandsvorsitzender Rainer Friedrich begrüßte im Obsthof Gieraths an der Hauptstraße zahlreiche Mitglieder und Gäste, darunter viel Politikprominenz und Vertreter von Vereinen, mit den Worten: „Wir feiern heute ein Stück Geschichte – und wir feiern die Zukunft“.
Festredner war der Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen. Er nannte die Historie unserer CDU Meckenheim „eine einzige Erfolgsgeschichte“, die auf dem Engagement vieler Menschen beruhe. So hat die Partei fast durchgehend – mit einer einzigen Ausnahme – die Bürgermeister gestellt. Die christdemokratischen Landtags- und Bundestagsabgeordneten freuen sich stets über Direktmandate mit sehr guten Wahlergebnissen. Der CDU Meckenheim gehe es seit acht Jahrzehnten darum, etwas für die Stadt zu erreichen, betonte Röttgen. Sie ist die stärkste politische Kraft in Meckenheim.
Bürgermeister Sven Schnieber berichtete in seiner Rede von den Fortschritten auf dem Schulcampus, in der Digitalisierung und bei der Vermarktung des Unternehmerparks. Er dankte seinen Vorgängern Holger Jung und Bert Spilles, die beide unter den Gästen waren, seiner Verwaltung und auch den Fraktionen im Rat „für die hervorragende Zusammenarbeit“. Landtagsabgeordneter Jonathan Grunwald sprach ein Thema an, das der Kommunalpolitik besonders auf den Nägeln brennt – die Finanzen. Erste Schritte zur Entlastung der Kommunen seien auf den Weg gebracht. Europaabgeordneter Axel Voss schilderte sein Bestreben, Entscheidungsprozesse zu verkürzen und die Digitalisierung voranzubringen. „Informatik gehört heute zur Allgemeinbildung“, sagte er.
Ein großes Dankeschön der CDU Meckenheim ging an die Familie Gieraths für ihre Gastfreundschaft, an die Prinzengarde für die Bewirtung und an den Stadtverbandsgeschäftsführer Dorian Deuster für die Organisation. Beim Hoffest wurden Spenden gesammelt für ein Projekt des Vereins Meckenheimer Stadtmuseum und Kulturforum: Künftig soll eine Informationstafel in der Mühlenstraße an zwei verschwundene Gebäude, die Meckenheimer Burg und die Untere Mühe, erinnern.
1946, dem Geburtsjahr der CDU Meckenheim, war die Stadt eine Trümmerwüste, Trauer, Schuldgefühle und Scham über die Verbrecher des „Dritten Reichs“ drückten die Menschen nieder. Die Hoffnung auf einen Neuanfang und auf eine von christlichen Werten geprägte Politik waren Motive, die zur Gründung der Partei führten.

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