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Unsere CDU Meckenheim feierte mit vielen Gästen aus dem öffentlichen Leben, aus Politik und Bürgerschaft im Sängerhof; das Mädchendreigestirn und die Karnevalsvereine brachten Musik, Farbenfreude und Heiterkeit in die Halle.
Ehrengast war Nathanael Liminski, NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei. Gegen ein Klima der Verunsicherung – verursacht durch die internationale Lage, aber auch Desinformation, Cyberattacken und Angriffe auf die Infrastruktur hierzulande – helfe nur gute, verantwortungsvolle Politik: „Die politische Mitte wird nicht dadurch stärker, dass sie lauter wird.“ Mit Blick auf die klammen Kommunen hob Liminski die Investitionsprogramme von Bund und Land im Volumen von rund 60 Milliarden Euro hervor. Dies stieß beim CDU-Vorsitzenden Rainer Friedrich auf offene Ohren, „ich hoffe, dass davon auch etwas bei uns ankommt“.
Bürgermeister Sven Schnieber berichtete von seinen ersten Monaten im Amt: „Ich habe Meckenheim noch einmal ganz neu kennengelernt – nicht nur geografisch, sondern vor allem menschlich“, sagte er. Was er sich im Hundert-Tage-Programm vorgenommen hatte, sei schon zu 80 Prozent umgesetzt oder verbindlich auf den Weg gebracht. Als Beispiele nannte Schnieber die Digitalisierung und das Ehrenamt, für das es jetzt eine neue, direkt beim Bürgermeister angesiedelte Koordinatorin gibt. Er habe zahlreiche Gespräche geführt zur interkommunalen Zusammenarbeit, zur Sicherheitslage und auf Landesebene zu Finanzen und Fördermöglichkeiten. Über allem stehe für ihn der Leitgedanke „Wir für Meckenheim“. Schnieber dankte der CDU, seinem Wahlkampfteam und seinem Vorgänger Holger Jung – und ganz besonders seiner Frau und seinem Sohn, „der mir jeden Tag zeigt, warum sich Einsatz, Verantwortung und Gestaltung lohnen, für die Zukunft unserer Stadt und die nächste Generation“.
CDU-Chef Friedrich stellte die kommunale Selbstverwaltung – „das Herzstück unserer Demokratie“ – in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Sie sei gefährdet, wenn Kommunen finanziell ausbluten. „Eine Stadt wie Meckenheim braucht Spielräume. Sie braucht Verlässlichkeit. Sie braucht eine solide finanzielle Basis, um Zukunft zu gestalten.“ Deshalb sei es höchste Zeit, das Konnexitätsprinzip („wer bestellt, bezahlt“) wieder konsequent anzuwenden. Die CDU als stärkste politische Kraft werde sich weiter dafür einsetzen, die Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten.
Landrat Sebastian Schuster griff das Thema Konnexität auf: Die Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts etwa habe zu hunderten Einbürgerungsanträgen geführt. „Aber wir bekommen keinen Cent zusätzlich, um den Ansturm zu bewältigen.“ Sorge bereitet ihm die Verkehrssituation, etwa die Sanierung von Tausendfüßler und Nordbücke, „ein Nadelöhr für alle, die von einem Teil unseres Kreises in den anderen wollen“. Positiv sieht er die erneute Zusammenarbeit mit den Grünen im Kreis.
Prinzessin Lotta I., Jungfrau Leonie I. und Bäuerin Leonie I. kamen mit großem Gefolge und brachten ihr Sessionslied, gute Laune und viele Orden mit. Ein großes Dankeschön der CDU ging an die Karnvalsvereine, aber auch an Hausherr Willy Ley für die Gastfreundschaft.

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