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29.06.2010, 08:42 Uhr | CDU Fraktion Übersicht | Drucken
CDU unterstützt Fortsetzung des Projektes "Meckenheim Mobil"

"Meckenheim mobil" lautet die Bezeichnung für das Projekt der Stadt Meckenheim  im Rahmen der „Aufsuchenden Jugendarbeit“, welches gewaltpräventive, integrative sportpädagogische Konzepte in Zusammenarbeit mit der Rheinflanke GmbH umsetzt. Unter der Regie von  Streetworker Dennis Diedrich veranstaltet "Meckenheim mobil" viele verschiedene Projekte, wobei Fußball und Boxen nur einen Teil des Gesamtangebotes darstellen. Der Sport spielt in der Freizeitgestaltung der meisten Jugendlichen eine zentrale Rolle.

"Wir nutzen dabei den niederschwelligen Zugang des Sports", erklärt Diedrich den CDU-Fraktionsmitgliedern Martin Leupold und Katja Kröger. "Unser Ziel ist es, zu den Jugendlichen eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, um diese bei sämtlichen Sozialisationsprozessen unterstützen zu können", so Diedrich weiter.

Rückblick: Im Dezember 2008 startete "Meckenheim mobil" zunächst als einmaliges Projekt, um mögliche Synergieeffekte für die Stadt Meckenheim auszuloten. Im Februar 2009 hat der Jugendhilfeausschuss auf Vorschlag der Verwaltung und unter Federführung der CDU- Fraktion beschlossen, dieses sportpädagogische Projekt mit intregrativen und gewaltpräventiven Ansätzen im Rahmen der "Aufsuchenden Jugendarbeit" für 2 Jahre fest zu installieren. Unter dem Motto "Meckenheim Mobil" wird den Jugendlichen bereits seit zwei Jahren ein breites Angebot an Projekten zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören neben dem Boxprojekt auch ein Fußballprojekt, in dessen Rahmen mehrfach wöchentlich Trainingseinheiten stattfinden. Diese werden auch verstärkt von Mädchen mit Migrationshintergrund wahrgenommen, für die es mittlerweile separate Trainings gibt. Wichtigster Bestanteil von "Meckenheim mobil" ist allerdings auch die Arbeit von Streetworker Dennis Diedrich, der die Jugendlichen aktiv anspricht und für die Projekte zu begeistern weiß. In direkter Absprache mit dem städtischen Jugendamtsleiter Herrn Jung werden neben den sportlichen Angeboten schwerpunktmäßig sozialintegrative Angebote bereitgestellt. Herr Diedrich hat inzwischen großes Vertrauen gerade zu sogenannten "Problemjugendlichen" aufgebaut, was der gesamten Jugendarbeit der Stadt Meckenheim zu Gute kommt, so Jugendamtsleiter Jung.

Am vergangenen Dienstag besuchten Martin Leupold, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Katja Kroeger, Leiterin des CDU Arbeitskreises Integration, das Fußballprojekt auf dem Bolzplatz neben den Ratssälen. Rund 30 Jungen und Mädchen waren an diesem Tag zum Training gekommen. Betreut werden sie von Streetworker Dennis Diedrich, welcher das Projekt begleitet. "Wir wollen den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben und sie so schon frühzeitig sozial integrieren, um Ihnen so auch Regeln aber auch Respekt und Disziplin vermitteln zu können", erläutert Diedrich. "Durch die Niederschwelligkeit der Sportangebote innerhalb des von „Meckenheim mobil“ bietet das Projekt vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit der Teilnahme und das über ethnische und kulturelle Grenzen hinweg", ergänzte Katja Kroeger.
 
Nach Angaben von Martin Leupold ist „Meckenheim mobil“ noch bis zum Ende dieses Jahres gesichert. Aufgrund des großen Erfolges, setzen wir uns für eine Fortsetzung von „Meckenheim mobil“  ein. "Gerade durch die Arbeit des Streetworkers werden Problemjugendliche sozialisiert und integriert", ergänzt der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und fügt hinzu, „Am Mittwoch wollen wir uns im Jugendhilfeausschuss mittelfristig, das heißt konkret für 5 weitere Jahre, für die erfolgreiche Fortsetzung von „Meckenheim mobil“ einsetzen", so Leupold weiter.

(Pressemittelung CDU Fraktion im Rat der Stadt Meckenheim)


Zusatzinformationen zum Download
Antrag CDU Meckenheim zu Meckenheim Mobil
 


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